Freitag, 11. April 2014

Die darauffolgende Woche...

...verbrachte das junge Paar mit soetwas Ähnlichem wie Aufräumen. Im Haus wurde der ganze Schutt - bestehend aus zerbröckeltem Zement- und Lehmputz, Mörtel, Holzsplitter, zerbrochenen Steinen und Tapetenresten - in Mörtelkübel und Müllsäcke gefüllt und vom Mann auf den Bulli geladen. Die Frau hat derweil die ganzen Lehmsteine, die vorher in den Wänden aufgemauert waren, nach unten geschleppt und im Windfang aufgestapelt.

Viele, viele Steine

Nachdem also wieder etwas Ordnung herrschte, nahmen sich die Beiden die nächste Baustelle vor. Irgendwann vor lange Zeit kam Jemand auf die Idee, eine Wand im Schlafzimmer zu bauen. Dadurch erhielt dieses eine dritte gerade Wand und es entstand ein fitzeliger Abstellraum auf der anderen Seite, der eigentlich nur aus Dachschräge bestand. Ersteres mag ja noch ganz praktisch sein, letzteres dafür so überhaupt nicht... Außerdem ist in der Dachschrägen sogar noch ein Fenster eingebaut, das in diesem winzigen Raum völlig seine Wirkung verlor.
Und so wurde nach etwas Gedankenspielerei beschlossen - die Wand muss weg!
Also fing alles wieder von vorne an: Wandbekleidung - hier waren es statt Tapete zur Abwechslung mal Spanplatten - wurde entfernt, Putz abgeschlagen und Steine aus der Wand geholt. Die Vertäfelung auf der Schlafzimmer-Seite konnte dann einfach vom Mann abgetreten werden. Zum Vorschein kamen drei vergleichsweise wirklich dünne Balken bzw. Stämme, die laut des Zimmermans-Bruder einfach entfernt werden durften.

Vorher
Zwischendurch 1
















Da der Mann grad so gut in Fahrt war, hat er auch gleich noch die Verkleidung der Dachschrägen abgestemmt, die Glaswolle dahinter (mit Mundschuzt!) entfernt und den losen Mörtel, der zwischen die Dachziegel geschmiert war, rausgefummelt.

Zwischendurch 2
Nachher

Nachdem das Alles geschafft war, stand das junge Pärchen in seinem "neuen" Schlafzimmer und freute sich riesig über die Wirkung, die der dazugewonnene Platz brachte. Durch das zusätzliche Fenster wirkt der gesamte Raum viel heller und größer und auch der Bereich unter der Dachschrägen kann so viel effektiver genutzt werden.

Doch dann fing auch das Aufräumen wieder an...

1 Kommentar:

  1. Uff ihr habt ganz schön was geschafft. Stimme dir zu, oftmals reichen die Fenster in Dachschrägenzimmer an der Front nicht aus.

    Ihr könntet evtl. je nach handwerklichen Geschick auch spezielle Einbauregale bauen. Weil die Schräge ist sehr steil und gerade bei Zimmern mit schrägen sollte man jeden Stauraum nutzen

    AntwortenLöschen