Montag, 19. Mai 2014

Da nun so gut wie alles,...

...was abgebrochen und rausgerissen werden musste, auch ab und raus war, haben sich Mann und Frau an die ersten Aufbauarbeiten gemacht. Dafür hat der Mann erstmal einiges an Spanplatten, Schrauben, Böcke, Holzlatten und die erste gemeinsame Bohrmaschine gekauft. Gut bewaffnet konnte das junge Paar also ans Werk gehen und hat sich zunächst entschieden eine Wand des Flures im Obergeschoss zu begradigen.
Das Ganze war auch gar nicht so schwierig. Durch das Nut-und-Feder-System der Spanplatten konnten diese einfach ineinander gesteckt werden und halten sich so teilweise selbst aneinander. Etwas anstrengender war dann schon das Festschrauben. Die Position der Fachwerk-Balken wurde vorher grob bestimmt, indem die Frau die Tapete und stellenweise den Putz entfernt hat.

rechte Wandhälfte
linke Wandhälfte
















Damit die Schrauben in den Spanplatten versenken zu können, mussten zuerst Versenkungen vorgebohrt werden. Und da ja die Wand nicht gerade ist, kamen stellenweise noch Holzblöcke zwischen Spanplatte und Wand. Die dafür nötigen, recht langen Schrauben, dann in die Holzbalken zu bekommen war schon ein arger Kraftakt, denn die ca. 160 Jahre alten Eichenbalken stellten sich als echt harte Gegner heraus!



Die ersten zwei Reihen waren dann aber schnell geschafft. Doch für den Rest benötigte das Paar neues Werkzeug und Hilfsmittel. Ein Forster-Bohrer musste her, um eine Aussparung für den Lichtschalter zu schaffen. Und von den Eltern der Frau wurde sich eine Leiter gliehen, die an drei Punkten abgewinkelt werden kann. So wurde auch der Abgrund über der Treppe überwunden.



Da Beide nun wussten, wie das mit dem Trockenbau funktioniert, wurde gleich voller Elan im Schlafzimmer weitergemacht. Hier musste eine Wand verkleidet werden, die zum Einen auch nicht besonders gerade ist und zum Anderen diverse Löcher im Putz aufwies. Ähnlich verhielt es sich bei der Decke. Hier wurde zunächst der Putz von den Balken entfernt und nur der Bereich zwischen den Balken mit Spanplatten verkleidet.

Wand vorher

Decke vorher







Decke zwischendrin
Wand und Decke zwischendrin

Als das junge Paar dann in der mittleren Reihe der Decke angelangten, stellte sich (mal wieder) ein kleines Problem in den Weg - die Deckenbeleuchtung. Bislang hing diese an einem Kabel, das im Putz verlegt war. Doch da die Balken frei bleiben sollten, war dies nun nicht mehr möglich. Der Mann hatte aber gleich eine Idee und verpasste der Stromleitung nicht nur ein neues Gewand sondern auch eine neue Route. Das alte, flache Unterputzkabel wurde durch ein neues rundes Kabel ersetzt. Das läuft nun auch nicht mehr unter der Decke, sonder darüber - im Dachboden - entlang. Dafür hat der Mann einfach ein Loch direkt vor der Wand und eines mitten im Raum durch die Decke gebohrt und das Kabel dadurchgelegt. Fertig eingebaut sah das Ganze auch schon sehr schick aus:

Licht!
An der Wand fehlen nun noch die Bereiche unter den Dachschrägen, die aber zumindest auf der rechten Seite erst noch auf den Boden warten müssen.


P.S.:
@Selene:
Deine Versorgung ist echt super, Danke!

@QueenofDark:
Die schrecklich bunten gemusterten Tapeten haben wir zwei Schichten unter der Obersten gefunden xD Die Idee mit der Fliesenfarbe ist super, das werden wir so auch in dem Bad im Obergeschoss machen =)

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