Montag, 14. Juli 2014

Komment wir zurück...

...auf die großen Veränderungen.
Um dem kleinen Häuschen noch mehr Wohnlichkeit zu verleihen, wurden wieder ein paar Handwerker bestellt. Denn das junge Pärchen hatte sich in den Kopf gesetzt, dass mehr Licht ins Innere soll - und das geht am Besten mit großen Fenstern.
Also wurden munter in nur vier Tagen Wände aufgebrochen, neue Fenster eingesetzt und die Wände wieder verputzt. Zunächst wurde im Erdgeschossflur ("Flur 2" bei den Grundrissen) das bestehende Fenser ausgebaut und die Öffnung bis zum Fußboden hin erweitert.



Danach war dann die Küche an der Reihe. Hier gestaltete sich das Vorgehen etwas schwieriger, denn statt des vorherigen kleinen Fensters (hier auf dem Küchenfoto gut zu sehen), sollte eine große Fensterfront eingebaut werden. Damit den Handwerkern hier nicht das gesamte Obergeschoss auf den Kopf fiel, wurde mit Baustützen gearbeitet, die so lange alles halten mussten.


Zum Glück hatte es das alte Häuschen dem Pärchen aber doch recht leicht gemacht, die gewünschten Fenster zu verbauen. Denn beide Wände bestanden nicht mehr aus Lehmfachwerk, sondern wurden vor etlichen Jahren schon durch Mauerwerk ersetzt.

Da nun zwei Fenster übrig waren, kam der Mann noch auf eine tolle Idee: Das Küchenfenster soll in seinem Arbeitszimmer montiert werden, so dass er auch dort vernünftiges Tageslicht erhält. Und da die Maurer ja gerade da waren, wurde auch hier - zur Haustür/Windfang hin ein Loch in die Außenwand gerissen.
Nachdem dann alles an Wand entfernt wurde, was nun ja nicht mehr benötigt wird, konnten die Fenster eingebaut werden. Im Flur ermöglicht nun eine Fenstertür den Ausgang in den Garten und der Umständliche Weg über den Heizungsraum bleibt erspart. Zur Freude der Frau konnte hier auch der Rundbogen oben in der Fensterlaibung erhalten bleiben und verleiht der neuen Tür doch etwas mehr Charme als ein gerader Abschluss.


Als nächstes war die Küche an der Reihe. Sowohl Mann als auch Frau haben gerne viel Licht in der Küche und wollten auch von hier eine Möglichkeit haben, in den Garten zu gelangen. Also entschieden sie sich für eine Schiebetür, um ein möglichst großes Fenster zu erhalten, aber keinen Platz im Raum einbüßen zu müssen.

Fensterfront im Ganzen
Schiebetür von Nahem

Fehlt nur noch das Fenster im Arbeitszimmer. Dies war, im Vergleich zu den anderen beiden doch recht großen Fenster, recht schnell verbaut, so dass die Zwischenräume zu den Wänden nur noch ausgeschäumt werden mussten.



Die letzten beiden der vier Tage hat dann der Putzer damit zugebracht, die Außen- und Innenwände wieder schon zu glätten und einen Anschluss an die Fenster zu gestalten.

Doch die drei Fenster genügten dem jungen Paar noch nicht. Auch im Obergeschoss musste noch mehr Licht ins Haus. Da es sich hierbei aber um ein Dachfenster handelt, bot der Zimmermanns-Bruder an, dies zu montieren. Das Fenster wurde also günstig vom Mann im Auktionshaus ersteigert und dann im Schlafzimmer eingebaut. Außerdem musste ja auch das Loch vom letzten Mal wieder geschlossen werden.

neues Fenster
Fertig eingebaut





P.S.:
Entschuldigt bitte die lange Pause seit dem letzten Eintrag hier. Die letzten Wochen waren vollgestopft mit Umzugsstress, da unsere Wohnungen gekündigt/verkauft waren. Und die nötigsten Räume mussten für den Einzug zumindest in Grundzügen bewohnbar gemacht werden (außerdem hat Elsa noch kein Internet...).
Ab jetzt sollte es aber mit regelmäßigen Updates hier weiter gehen ;-)

Kommentare:

  1. Danke, dass du das alles so fleißig dokumentierst! Sehr spannend alles zu verfolgen :-)

    Viele liebe grüße,
    Sarah

    AntwortenLöschen