Freitag, 22. August 2014

Kommen wir wieder zurück...

...aufs Wohnzimmer. Mittlerweile ist es soweit, dass die Sanierungsarbeiten abgeschlossen und auch der Putz endlich durchgetrocknet ist, so dass es nun mit den Renovierungsarbeiten weitergehen konnte. Da hier - wie in den meisten Räumen des alten Häuschens - die Wände leider keine gerade Oberfläche haben, hat sich das junge Paar dafür entschieden mit Raufaser zu tapezieren. Denn durch die unregelmäßige Stricktur werden Unebenheiten super kaschiert.
Bevor aber tapeziert werden konnte musste noch etwas Vorarbeit geleistet werden. Also hat sich die Frau dran gemacht, erstmal alle Fenster mit Malerkrepp und Folie abzukleben, um dann die Wände mit Tapetengrund zu streichen. Der soll dafür sorgen, dass die Tapete zum Einen besser auf dem Untergrund haftet und zum Anderen ein - in hoffentlich erst vielen Jahren stattfindendes - wieder Ablösen leichter wird. Denn einen erneuten Tapeten-Entfernen-Marathon, der sich über Tage und Wochen hinzieht möchten weder Mann noch Frau und auch die Frau-Eltern nicht noch einmal erleben.



Nachdem alle Wände mit dem Tapetengrund behandelt waren, wirkte der Raum schon viel heller, freundlicher und größer. So konnte nun endlich die Tapete angeklebt werden, was die Eltern der Frau gerne übernahmen. So verschwand das schöne Weiß wieder unter grauer Raufaser. Und als Beweis, dass Raufaser tatsächlich nicht (!) weiß ist - obwohl es auf den ersten Blick so aussieht - zeigt dieses Bild besonders gut:



Hier hat der Mann schon einen Teil der Wand gestrichen und der Unterschied ist wirklich gravierend. Auch der Zimmerdecke hat er einen neuen Anstrich verpasst, was teilweise keine so einfache Angelegenheit war. Eine Hälfte der Wohnzimmerdecke ist mit Holzplatten verkleidet und die Frau hatte sich in den Kopf gesetzt, dass diese mit einem seidenmatten Lack gestrichen werden müssen. Doch der Mann hat sich allen Widrigkeiten gestellt und ein wirklich schönes Ergebnis zutage gefördert.

lackierte Decke - sieht real viel schöner aus!

Nun blieb nur noch der Holzbogen (hier auf dem Wohnzimmer-Bild zu sehen), der das Wohnzimmer teilt, übrig. Den Bogen an sich fand das junge Pärchen schon ganz nett, aber das dunkle Braun war alles Andere als schön oder modern. Also entschlossen sich die Beiden auch hier den Weißlack einzusetzen. Da hier mindestens zwei Anstriche nötig wären, um die dunkle Farbe zu überdecken, pinselte der Mann erstmal ziellos drauf los. Dabei entstand ein Look, der an moderne Vintage-Möbel erinnert und gefiel so gut, dass der gesamte Bogen so gestaltet wurde.

von Weitem
von Nahem


Und weil der Mann nun grad so schön in Fahrt war, hat auch der Türrahmen gleich einen neuen Anstrich bekommen.

Nahaufnahme Türrahmen

Hierbei erfolgte die erste Farbschicht mit normaler Wandfarbe. So entstand das streifige Muster. Danach wurde auch hier noch eine Schicht Weißlack aufgetragen, um Abplatzen und Verfärben zu verhindern.

1 Kommentar:

  1. Lasst ihr den Wohnzimmerbogen so? Das sieht irgendwie cool aus.

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